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1. Sitzung Anlagenbuchführung 2018

1. Sitzung Anlagenbuchführung 2018
Wann 23.11.2018
von 13:00 bis 23:00
Teilnehmer Florian Fuhlroth
Stephan Rankl
Termin übernehmen vCal
iCal

Allgemeines

 

Durch die Umstellung der Buchhaltungssoftware von Lexware auf Agenda im Jahr 2017 war es notwendig, sämtliche Anlagegüter zu übernehmen.

Im Rahmen der Übernahme werden im Bereich des Jahresabschlusses des StuRa und somit im Anlagevermögen sämtliche selbstständig nutzbaren Wirtschaftsgüter mit einem Nettoeinkaufswert ab dem Jahr 2018 von über 250,00 € geführt.

Der Nettowert ist hierbei entscheidend dafür, ob ein selbstständig nutzbares Wirtschaftsgut in das Anlagevermögen aufgenommen wird und welche Art der Abschreibung verwendet wird. Hierbei sind die Grenzen für die Abschreibungarten zu beachten, der Nettowert ist entscheidend. Der Bruttobetrag bildet lediglich den Wert für die jährliche AfA.

Zu den im StuRa verwendeten Abschreibungsarten gehören die Sofortabschreibung und die lineare Abschreibung über die entsprechende Nutzungsdauer. Die Bildung von Sammelposten wird nicht verwendet.

Unselbstständig nutzbare Wirtschaftsgüter werden einzeln in der Anlagenbuchführung aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungdauer abgeschrieben, da die Sofortabschreibung hier ausgeschlossen ist.

"Ein Wirtschaftsgut ist einer selbständigen Nutzung nicht fähig, wenn es nach seiner betrieblichen Zweckbestimmung nur zusammen mit anderen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens genutzt werden kann und die in den Nutzungszusammenhang eingefügten Wirtschaftsgüter technisch aufeinander abgestimmt sind."

 

Abgänge

 

 

Zugänge

 

 

Weiteres

 

Bitte das Protokoll aus der 1.Sitzung Anlagenbuchführung 2017 beachten.

 

Beispiele / Erklärungen:

Was sind geringwertige Wirtschaftsgüter:

  • Kleinmöbel,
  • Bilder,
  • Datenträger,
  • Kaffeemaschinen,
  • Paletten,
  • Transportkisten,
  • Werkzeuge (außer Maschinenwerkzeug),
  • Schreibtischlampen,
  • Bürocontainer,
  • Papierkörbe,
  • Diktiergeräte,
  • beruflich genutzte Software,
  • Schreibgeräte,
  • Telefone etc.

 

Keine GWG: Unselbstständige Wirtschaftsgüter

Nicht zu den GWG zählen Wirtschaftsgüter, die nur mit anderen Wirtschaftsgütern zusammen genutzt werden können. Darunter fällt z. B.  ein Monitor, der ohne Computer nicht selbstständig nutzbar ist. Weitere Gegenstände, die keine GWG sind: Regalteile, Lampen eines Beleuchtungssystems, Softwareupdates oder die Computermaus.

Hier wird zunächst nach „vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung“ entschieden, ob es sich bei dem unselbstständigen Wirtschaftsgut um nachträgliche Anschaffungskosten oder um Erhaltungsaufwand handelt. Trifft Ersteres ein, weil ein bestehendes Anlagegut verbessert oder erweitert wird, werden die neuen Kosten dem Anlagegut zum 1.1. zugeschrieben und gemeinsam mit diesem abgeschrieben. Wird hingegen das bestehende Anlagegut instand gehalten, gepflegt oder gewartet, ist das Wirtschaftsgut als Erhaltungsaufwand zu betrachten und damit sofort als Betriebsausgabe abziehbar.

Nachträgliche Herstellungskosten versus Erhaltungsaufwand

Der Ersatz einzelner Teile eines Wirtschaftsguts ist nach ständiger Rechtsprechung regelmäßig als Erhaltungsaufwand anzusehen. Dies gilt selbst dann, wenn damit eine werterhöhende Modernisierung verbunden ist oder der ersetzte Teil noch funktionsfähig war. Nachträgliche Herstellungsarbeiten liegen demnach nur vor, wenn ein Wirtschaftsgut in seiner Substanz vermehrt (erweitert) oder über seinen bisherigen Zustand erheblich verbessert (ausgebaut) wird, nicht jedoch, wenn das neue Wirtschaftsgut die bisherige Funktion für ein einheitliches Wirtschaftsgut in vergleichbarer Weise erfüllt wie das alte Wirtschaftsgut.

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